Bürgerstiftung fördert die Waldschule in Meckenheim (30.03.2024)


Scheckübergabe an der Waldschule in Meckenheim, von links: Nicola Schiffer, Tamara Krauße, Bürgermeister Holger Jung, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, Schülerin Francesca, Bert Spilles, Jan Peter Meier und Burchard Kraus. Bildquelle: Bürgerstiftung Meckenheim

1.000 Euro für pädagogisch wertvollen Voltigierunterricht

Der Bürgerstiftung Meckenheim liegen junge Menschen sehr am Herzen, weshalb sie den Teilstandort Meckenheim der Waldschule Alfter mit einem Förderbetrag in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Bürgermeister Holger Jung überreichte als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung den Spendenscheck an Schulleiter Jan Peter Meier, seine Stellvertreterin Nicola Schiffer und die Klassenlehrerin der Klassenstufe drei und vier, Tamara Krauße. Die drei zeigten sich sehr erfreut, denn mit dem Zuschuss kann die Förderschule den Voltigierunterricht für dieses Schulhalbjahr finanzieren und damit ihren Ansatz der tiergestützten Pädagogik erweitern. Das freiwillige Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen der Klassenstufen drei und vier.

Den Termin vor Ort nutzten Holger Jung und seine Kollegen aus dem Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung, Burchard Kraus und Bert Spilles, um sich einen umfassenderen Eindruck von der Meckenheimer Waldschule zu verschaffen. Jan Peter Meier schilderte den Bildungsauftrag und das Engagement der Einrichtung mit ihrem sozialen und emotionalen Förderschwerpunkt und ging näher auf die Fragen der Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung ein.
Nicola Schiffer erläuterte das geförderte Projekt und bekräftigte, dass der Einsatz eines Tieres gerade in einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung von besonderer Bedeutung sein könne. Viele Schülerinnen und Schüler hätten in sehr frühen Jahren ihres Lebens durch unterschiedliche Erlebnisse das Vertrauen in Menschen verloren. In der Bindungssuche verunsichert, ließen sie sich kaum mehr auf zwischenmenschliche Angebote ein. „Da die Verbindung zwischen Mensch und Tier nicht an Bedingungen geknüpft ist, kann die Begegnung mit einem Tier ein Türöffner für eine korrigierende und heilsame Erfahrung im Leben der betroffenen Kinder sein", erklärte die stellvertretende Schulleiterin. Derzeit mit drei Hunden und zwei Kaninchen arbeitend, hat die Waldschule ihr tierisches Angebot um ein wöchentliches Voltigierangebot auf einem Pferdehof in Lüftelberg ergänzt. Während die Kosten für den Transport der Förderverein der Schule übernimmt, fließt die Spende der Bürgerstiftung Meckenheim in den Unterricht, der 19 Stunden im Halbjahr beträgt und am Tag der Spendenübergabe begonnen hatte. „Toll, wie die Kinder dabei über sich hinausgewachsen sind", berichtete Tamara Krauße von der ersten Stunde in Lüftelberg.

„Dieses besondere Projekt hat uns als Bürgerstiftung sofort angesprochen und überzeugt", sagte Holger Jung. „Wir sind glücklich darüber, mit unserem Anteil zur erfolgreichen Umsetzung des Voltigierunterrichts beitragen zu können und wünschen den Schülerinnen und Schülern viel Freude auf dem Pferdehof."



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